Depression: Was ist, wenn nichts mehr geht?

Sylvia Berner war stellvertretende Pflegedienstleitung, übernahm für alles und jeden Verantwortung und hatte ein depressives Kind. Als sie für vier Wochen krankgeschrieben wurde, wurde ihr klar: Es geht so nicht mehr weiter. Sie fasste kurzerhand den Entschluss, ihre Stelle zu kündigen, weil sie keinen anderen Weg sah. Ihr Kartenhaus fiel aber erst drei Monate später so richtig zusammen. Als Sylvias Sohn einen Nervenzusammenbruch hatte.

Ab diesem Zeitpunkt schaute sie der Realität wirklich ins Auge. Sie ließ sich auf alles ein, was die Situation hervorbrachte, auch wenn es erstmal schmerzte. Sowohl der Weg rein als auch raus ging über eine längere Zeit. Es gehörte Geduld dazu. Ehrlichkeit und Mut wurden zu neuen Begleitern ihres Lebens. Heute ist sie wesentlich achtsamer und hat grundlegende Dinge verändert.

Ich möchte dich einladen, dieses Interview aufmerksam zu hören. Nimm dir die nötige Zeit, fokussiere dich und lass ihre Worte wirken.

Danke liebe Sylvia, dass du dieses Interview so offen und ehrlich mit mir geführt hast. Mögen deine Worte in vielen Herzen ankommen.

Alles Liebe
Kerstin

 

2 thoughts on “Depression: Was ist, wenn nichts mehr geht?

  1. Wow. Ein tolles und wertvolles Interview. Offen, ehrlich und reflektiert. Eine große Hilfe für jeden Betroffenen. Bin mir sicher, dass mir Euer Interview in meiner damaligen Situation sehr geholfen hätte.

    Liebe Sylvia ich wünsche dir viel Erfolg auf deinem weiteren Weg. Das mit dem „Burnout als Geschenk“ kann ich bestätigen. Geht mir auch so.

    Herzliche Grüße,
    Silke

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