Mein Beitrag zum Frieden

In diesem Video verbrennen Mütter aus der Ukraine Kiews Einberufungsgefehle für ihre Söhne mit der Begründung „Wir brauchen keinen Krieg!“

Das sollte sich jeder anschauen:

Wenn das mal keine Handlung für den Frieden ist!

Ob ich auch so handeln würde? Ja, das ist die große Frage. Ich glaube, ich bräuchte schon eine gehörige Portion Rückgrat, das so durchzuziehen. Aber prinzipiell denke ich: Wenn viele Menschen sich am Krieg beteiligen, muss das doch auch mit dem Frieden möglich sein. Und Frieden beginnt immer bei einem selbst.

Wenn ich selbst mit mir im Frieden bin, handle ich dementsprechend.
Dazu gibt es eine schöne Geschichte, deren Verfasser mir unbekannt ist:

Ein alter Meister hatte sich entschieden, nicht mehr zu kämpfen. Trotzdem wurde er von einem jungen Krieger herausgefordert. Der Meister saß nur da und reagierte nicht. Daraufhin versuchte der Krieger, ihn zu provozieren. Er beleidigte ihn und seine Vorfahren aufs Heftigste. Geduldig ertrug der Meister die Beschimpfungen; schließlich entfernte sich der Krieger frustriert.

Die Schüler des Meisters konnten nicht verstehen, dass er sich nicht gewehrt hatte; sie schämten sich seiner sogar. Daraufhin fragte der Meister: „Wenn euch jemand ein Geschenk geben will, und ihr nehmt es nicht an – wem gehört es dann?“

Die Schüler antworteten: „Natürlich immer noch demjenigen, der es verschenken wollte.“Der Meister fuhr fort: „So ist es auch mit Neid, Ärger, Angst, Sorgen, Wut und Hass. Wenn wir sie nicht annehmen, bleiben sie bei dem anderen.“

Wir tragen also alle zum Weltfrieden bei, indem wir die Kriege im Kleinen sein lassen. Nicht nur die Kriege mit unseren Mitmenschen, sondern auch die Kriege, die wir mit uns selbst führen. Wir alle sind Teil des Großen und wenn jemand über die Welt schimpft, schimpft er im Grunde genommen über sich selbst.

Wer aktiv etwas tun möchte, darf sich gerne am Freitag, 8. August um 18 Uhr an der globalen Friedensmeditation beteiligen.

Wer nicht weiß, was er genau dann tun könnte oder noch nie meditiert hat, dem schlage ich, wie ich es in einem Beitrag von Dr. Rüdiger Dahlke gelesen habe, ein Gebet vor:

Herr, mach mich zu einem Werkzeug Deines Friedens:
Dass ich Liebe bringe, wo man einander hasst
Dass ich Versöhnung bringe, wo man einander kränkt
Dass ich Einigkeit bringe, wo Zwietracht ist
Dass ich Glauben bringe, wo Zweifel quält
Dass ich die Wahrheit bringe, wo Irrtum herrscht
Dass ich Hoffnung bringe, wo Verzweiflung droht
Dass ich Freude bringe, wo Traurigkeit ist
Dass ich Licht bringe, wo Finsternis waltet.

O Meister, Hilf mir, dass ich es vollbringe:
Zu trösten, statt getröstet zu werden
Zu verstehen, statt verstanden zu werden
Zu lieben, statt geliebt zu werden

Denn: Wer gibt, der empfängt
Wer verzeiht, dem wird verziehen
Wer stirbt, der wird zum ewigen Leben geboren
Amen

Fanz von Assisi

Friedvolle Grüße
Kerstin
www.Autorin-mit-Herz.de

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