Über die Idee: Bücher statt Zeitschriften in Wartezimmern

Gestern machte ich einen Aufruf auf meiner Facebookseite:

All meine Bücher sind perfekte Wartezimmer-Bücher. Nun suche ich Arztpraxen für einen Test. Zeitschriften raus – meine Bücher zum Lesen rein. Wer hätte daran Interesse oder kennt einen Arzt, der Interesse haben könnte? Ich stelle die Bücher dafür kostenlos zur Verfügung. Das Ganze sollte zwei Wochen laufen und danach würde ich gerne über Erfahrungen sprechen. Gesetzt den Fall, die Resonanz ist positiv, würde ich dies dann gerne als Referenz für andere Praxen nehmen, ansonsten stampfe ich meine Idee wieder ein. Ist ja auch nix Schlimmes. 😉

Erstmal vielen vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen.
Eine Flut von Nachrichten erreichte mich, womit ich gar nicht gerechnet hatte.

Was sich aufgrund des gestrigen Posts bislang ergeben hat: Heute gehen 10 Bücher auf den Weg in Arztpraxis Nr. 1. Werde die Bücher nach ein bis zwei Wochen „Test“ wieder zurückbekommen und mit den Inhabern sprechen, wie die Reaktionen der Patienten waren. Wer weiß – vielleicht ergeben sich ja dadurch völlig andere Gespräche in den Behandlungszimmern. Man weiß ja nie. 🙂

Eine Signatur ist natürlich auch drin:

DSC_0001

Danach gehen die Bücher in eine weitere Praxis, die ich noch nicht festgelegt habe. Wie ich nun schon gemerkt habe: Am einfachsten ist es, wenn die Praxisinhaber selbst auf meiner Seite sind und optimalerweise meine Bücher kennen. Es dürfen sich also nach wie vor Ärzte / Therapeuten / Heilpraktiker bei mir für den Test melden.

Wer die nächsten beiden Wochen in St. Wendel zu Dr. Michaely geht, wird keine Zeitschriften finden, sondern 10 Bücher von mir. Cool oder? Ich freue mich schon drauf und halte euch auf dem Laufenden.

Wie es ausgegangen ist, könnt ihr HIER lesen.

Begeisterte Grüße
Eure Kerstin
www.Autorin-mit-Herz.de

12 thoughts on “Über die Idee: Bücher statt Zeitschriften in Wartezimmern

  1. Hallo Kerstin,

    eine tolle Idee. Ich persönlich würde auf jeden Fall lieber schön illustrierte Geschichten lesen, die mir etwas für mein Leben bringen als die meisten Klatschblätter, die dort liegen. Wir beschäftigen uns auf unserem Blog mit Praxismarketing und sind von allen Ideen begeistert, die Arztpraxen patientenfreundlicher machen. Ich werde Deine Idee in meinem nächsten Seminar erwähnen unter den Beispielen für eine persönlichere Praxis.

    Grüße aus München
    Andreas

    • Lieber Andreas,
      es gab sehr viele Menschen, die sich spontan gemeldet haben und bereit waren, mit ihrem Arzt zu sprechen.
      Jedoch möchte ich zuerst diesen Test durchführen, um Erfahrungen zu sammeln.
      In Praxis Nr. 1 läuft er gerade.
      Kann dich gerne auf dem Laufenden halten.
      LG Kerstin

      • Hi Kerstin,
        halte mich gerne auf dem Laufenden. Ich finde solche Ansätze immer sehr spannend.
        VG
        Andi

        • Heute startet Runde 2. Eine Physiopraxis wird beliefert. Der erste Test war superinteressant. Ich werde dazu einen seperaten Blogartikel machen. 🙂

        • Lieber Andreas,
          die drei Tests sind nun abgeschlossen.
          Habe einen Blogartikel darüber geschrieben:
          http://www.gefuehle-zeigen-erlaubt.de/wartezimmer1
          Demzufolge darfst du nun gerne etwas darüber im Blog schreiben.
          Es war durch die Bank weg positiv!
          LG Kerstin

  2. Gabriele

    Liebe Kerstin,
    was für eine wunderschöne Idee und ich werde, wie vielleicht schon viele vor mir, das meiner Ärztin vorschlagen, ob sie überhaupt bereit ist, so eine tolle Idee zu unterstützen.

    Jedoch aufgrund meiner Biografie und den immer wieder erkennenden schönen Büchern von Dir, fühle ich mich nahzu berufen, das einfach zu tun.

    Ich überlege mir noch was dazu!

    Ansonsten habe ich Dir noch einen Vorschlag zu machen:
    Ich bin vielleicht da vielleicht wieder ein wenig zu schnell unterwegs und eigentlich wollte ich mich ja entschleunigen, doch ich muss was tun, was mir am ganzem Herzen liegt und das mache ich jetzt.

    Zukünftig werde ich als ehrenamtliche Mitarbeiterin beim „Frauen-Frühstücks-Treffen“ mitarbeiten, weil es mir so sehr am Herzen liegt und mir in meiner Biografie so gut getan hat.

    Jetzt nach 3 Jahren hat sich die Möglichkeit aufgetan, dass es möglich wurde und die Damen mich angesprochen haben, ob ich nicht Lust hätte mich einzubringen.

    Das Frühstücks-Treffen für Frauen existiert meines Wissens seit 1980 oder so und entstand in der Schweiz. Ich weiß nicht alles, jedoch weiß ich, dass es mir saugut getan hat, dass ich vor drei Jahren an so einem Frühstückst-Treffen teilgenommen habe.

    Doch lange Rede, kurzer Sinn. Ich könnte mir vorstellen, dass Du irgendwann einmal, wenn ich da Fuß gefasst habe, eine richtig tolle Referent sein könntest, weil die Frauen, Frauen wie Dich brauchen.

    Nur ein Impuls, ein Gedanke und ich würde mich freuen, von Dir zu hören.

    Herzliche Grüsse

    Gabi

    • Liebe Gabi,

      du weißt ja, wo ich bin, falls du mich suchst. 🙂

      Herzensgrüße
      Kerstin

  3. Gabriele

    Hier der Link und sorry, wenn ich in unserer Speegesellschaft, einfach das versuche, was Menschen ein klein wenig hilft und vielleicht unterstützt:

    http://www.fruehstueckstreffen.de/willkommen/

    Teilen ist so wichtig und ich mache es eben auf meine Art und Weise und das was mir möglich ist und der Zahn der Zeit (Technik) nagt leider auch an mir.

    In diesem Sinne

    Herzliche Grüsse

    Gabi

  4. Hallo Kerstin
    eine geniale Idee!!! Ich würde mich gerne beteiligen!!
    Vielleicht magst du dich ja melden?
    Beste Grüsse
    Doro

    • Hey Doro,
      aber klar – sogar total gerne.
      Wenn die Bücher zurück sind, melde ich mich bei dir.
      Auf dich/euch hätte ich ja auch vorher kommen können.
      LG Kerstin

  5. […] meisten hatten es schon in meinem Blogartikel letztes Jahr gelesen, dass ich aufgerufen hatte, in verschiedenen Arztpraxen für zwei Wochen meine […]

  6. […] meisten hatten es schon in einem Blogartikel letztes Jahr gelesen, dass ich aufgerufen hatte, in verschiedenen Arztpraxen für zwei Wochen meine […]

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