Was äußere Ordnung bewirkt…

Kennst du das Gefühl …

… wenn du deine ganze Wohnung geputzt hast?
… wenn du den Keller ausgemistet hast?
… wenn du deine Fotos sortiert hast?
… wenn du deinen Kleiderschrank entrümpelt hast?
… wenn du deinen Berg an Geschirr gespült hast?

Na, wie fühlst du dich danach?
Ist es nicht herrlich?

Hast Du dich denn auch mal gefragt wieso das so ist?

„Ordnung zu schaffen, hat eine unmittelbare positive Wirkung auf die Seele!“

Du spülst z. B. Teller für Teller im Wasser.
Schmutzig geht er rein, sauber kommt er raus.
Und genau dieser Prozess läuft gewissermaßen parallel auch im Inneren ab.
Sodass das äußere Reinigen eben auch innen eine reinigende Funktion hat.

Wenn du also mal einen schlechten Tag hast, fange doch einfach an aufzuräumen oder Ordnung zu schaffen. Dir wird es schnell besser gehen.

Du glaubst es nicht?
Ein Versuch wäre es wert, oder?

Dazu ein Buchauszug aus dem Buch „Wo die Seele auftankt“, welches ich jedem empfehlen kann. Darüber habe ich im Coachkurs eine Buchpräsentation gemacht.

„Eine gestresste Managerin wollte etwas für ihr Seelenleben tun und besuchte ein dreitägiges Meditationsseminar in einem Kloster. Als sie nach Hause zurückkehrte, erzählte sie ihrer Schwester begeistert von ihrer neu erlernten Zen-Meditation und wollte sie überreden, auch damit anzufangen. Diese aber wollte zunächst einmal genau wissen, worum es sich dabei handelte. Beim Zen, erklärte sie also, ginge es darum, ganz im Augenblick präsent zu sein, vollkommen eins mit dem zu sein, was man gerade tue, beispielsweise beim Sitzen mit der ganzen Aufmerksamkeit nur auf den eigenen Atem zu achten. Diese Form des Za-Zen könne man gewissermaßen als „Meditation im Sit-Zen“ übersetzen. „Nun“ erwiderte die Schwester „dann praktiziere ich seit Jahren Zen – jeden Tag mit voller Konzentration beim Put-Zen.“

Überlege dir also gut, ob du dir wirklich eine Putzfrau anschaffst. Es könnte nämlich sein, dass du eine einfache Form, Seelenballast loszuwerden, abgibst.

Seitdem ich mit diesem Bewusstsein an meine Hausarbeit gehe, mache ich sie noch lieber.

Erfrischende Grüße
Eure Kerstin
www.Autorin-mit-Herz.de

4 thoughts on “Was äußere Ordnung bewirkt…

  1. Doris Elsheimer

    Hi Kerstin,
    danke für die erfrischende Aufklärung. Ich schmeiß mich fort – einfach toll die Erklärung über Meditation in Verbindung mit „Zen“. Konnte noch nie was anfangen damit – aber jetzt…..
    Tja, bei dieser Perspektive kann man sogar der Hausarbeit etwas abgewinnen.
    Das Buch „Wo die Seele auftankt“ ist schon auf dem Weg zu mir. Habe es bestellt, nachdem ich von Horst gelesen habe in Deinem Buch: „Dein Herz darf leuchten.“
    Ein sehr schöner Beitrag von ihm.
    Ich freue mich immer sehr, wenn in meinem Briefkasten die Mitteilung erscheint: Neues auf www gefühle-zeigen- erlaubt.
    Herzliche Grüße
    Doris

  2. Liebe Doris,
    danke für deine liebe Antwort.
    Ich dosiere schon immer, damit es nicht zuuu viel wird. 😉
    Ja – ZEN wird manchmal völlig überbewertet. *lache
    Alles Liebe
    Kerstin

  3. ich kann mich nur anschließen und danke sagen für diesen Beitrag. Allerdings sehe ich es etwas differenzierter, als die Vorrednerin. Diejenigen, die zu Hause ein Chaos haben, haben meist auch im inneren ein Chaos. Zumindest ein Großteil davon. Deswegen denke ich, ist es nicht ganz so effektiv, wenn man nur seine Wohnung aufräumt. Umgekehrt würde sich wahrscheinlich alles wie von selbst in Luft auflösen, wenn man seine inneren Probleme aufgeräumt hat, passt es auch im außen.

  4. Danke für deinen Beitrag. Tatsächlich bewirkt Ordnung im Aussen auch Ordnung im Innern. Und umgekehrt. Merke ich, dass bei Menschen starke Überzeugungen/Glaubenssätze vorhanden sind, arbeite ich ergänzend auf der mentalen Ebene.

    Aufgeräumte Grüsse
    Aus der Schweiz
    Mylène

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